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Montag, 13. Januar 2014

Winterwarm

Good Morning, Dears

 

am besten startet man mit einer warmen Mahlzeit in den Wintertag. Ich liebe ja bitte Porridge. Ja, der kann echt schmecken wie "Kindheit im Krankenbett" und oft seht er auch so aus. Doch dieses Rezept hier hat – ich verspreche es – weder mit dem einen, noch mit dem anderen etwas zu tun. Er ist einfach nur mmmmhhh. Und vor allem: Er hält urlang satt, spart also Lunchkalorien, oder zumindest den Vormittagsbürosnack. Seht und probiert selbst:




Zutaten (für 2 Portionen):

200 ml Milch
3 EL Haferflocken (zarte oder kernige, je nach Bissfestigkeitsvorliebe)
2 gestrichener TL Mohn
1 Vanillestange
1 TL Honig
etwas weiße Kuvertüre
4 EL TK-Beerenmischung
1 TL Zimt
1 TL Butter


Zubereitung:

1. Ein kleines Stück weiße Kuvertüre in kleine Stückchen hacken.
2. Die Milch zusammen mit den Haferflocken, dem Honig, dem Mohn, dem Mark aus der Vanillestange und der Kuvertüre in einen kleinen, beschichteten Topf gegeben und unter Rühren aufkochen.
3. Den Topf von der Kochstelle nehmen, mit einem Deckel abdecken und das Porridge ca. 5 Minute ziehen lassen, damit es schön eindickt.
4. TK-Beren in etwas Butter und mit dem Zimt in einem Topf oder einer Pfanne auftauen und erwärmen.
5. Porridge vor dem Servieren nochmal gut durchrühren und mit den Beern garnieren.
6. Nach Belieben kann das Ganze noch mit etwas Zimt oder Vanillezucker bestreut werden.



Guten Appetit! Eure Dani



Donnerstag, 9. Januar 2014

Morgenstund hat Scones im Mund






Liebe Frühstücker im Freundesskreis (also hoffentlich alle),

Scones gehören zu jeder ordentlichen Tea Time. Ich finde aber: Warum bis 5 o'clock warten, wenn die kleinen Brötchen doch auch morgens verdammt gut schmecken? (Übrigens nicht nur zum Tee.) Ich esse sie ja am liebsten mit Frischkäse und Erdbeer-Marmelade bestrichen – die feine englische Art eben.





Damit die Scones nicht nur gut schmecken, sondern auch gut tun, habe ich für euch hier ein Rezept mit Vollkornmehl und Haferflocken (den kernigen!). Die Flocken sind einfach großartig: Sie bringen Biss, liefern Ballaststoffe und versorgen uns auch noch mit einem Fünftel des Tagessolls an entspannendem Magnesium, immunstärkendem Zink und dem Hautvitamin Niacin. Ein echtes Fitness- und Beautyfood also!

Ihr könnt den Teig natürlich auch noch mit anderen Zutaten anreichern, wie Sonnenblumen- oder Kürbiskernen. Auch lecker zu den Haferflocken machen sich Rosinen – habe ich mir zumindest sagen lassen, denn ich bin ja leider allergisch dagegen. Das liegt daran, dass a) alle getrockneten Weinbeeren natürliche Salicylsäure enthalten, die bei manchen Menschen Haut- und Atemwegsreizungen hervorruft. Besonders helle Rosinen sind übrigens häufig geschwefelt. Wer empfindlich auf Schwefel reagiert, sollte die kleinen Süßen im Reformhaus kaufen und auf den Hinweis "ungeschwefelt" achten. 


Für alle Nicht-Rosinen- oder Nicht-Schwefel-Allergiker sind Rosinen tolle Eisen-, Kalium- und B-Vitamine-Lieferanten. Damit das Eisen vom Körper allerdings verwertet werden kann, braucht es Vitamin C. Und das enthalten Rosinen im Gegensatz zu fast jeder frischen Obstsorte nicht (mehr). Gut ist es also, ein Glas Orangensaft zu trinken, wenn man (etwas mit) Rosinen isst.   

So, genug der Warekunde. Hier mein Scones-Rezept:


Haferflockenscones

 

Zutaten für 12 Stück:  
  • 400 g Weizen-Vollkornmehl
  • 1 Tüte Weinstein-Backpulver
  • 40 g Zucker (man kann auch Vollrohrzucker nehmen)
  • 3 Eier
  • 100 g zimmerwarme Butter
  • 2 Becher Natur-Joghurt à 125 g (wer auf Kalorien achten will oder muss, nimmt eine fettarme Variante)
  • 125 g Haferflocken, kernig
  • Salz
  • Wasser



    Zubereitung:
  • Ofen auf 200 °C vorheizen.
  • Mehl, Backpulver, Zucker und eine Prise Salz mischen.
  • Zwei der Eier und die zimmerwarme Butter (in kleinen Portionen) dazugeben, während man mit den Knethaken des Handrührgeräts alles zu einem Teig verarbeiten. Er wirkt krümelig, aber das ist richtig so und erledigt sich im nächsten Schritt von selbst.
  • Joghurt und etwa 100 g der Haferflocken dazugeben und wieder mit dem Handrührer durchkneten. Jetzt sollte der Teig schön glatt sein.
  • (An dieser Stelle könnt ihr dann noch Rosinen, getrocknete Cranberries oder Sonnenblumenkerne in den Teig geben. Auch frische Früchte wie Heidelbeeren machen sich gut) 
  • Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig darauf circa drei Zentimeter dick ausrollen.
  • Mit einem runden Keksausstecher von ca. 6 oder 7 Zentimeter Durchmesser Plätzchen ausstechen.
  • Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
  • Das dritte Ei trennen. Eigelb und 1 EL Wasser verquirlen (Eiweiß anderweitig verwenden). Scones damit bestreichen, mit den restlichen Haferflocken bestreuen. 
  • Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Die Scones sollten schön aufgegangen und goldgelb sein.
  • Die Scones könnt ihr auch heiß servieren. Besser bekömmlich sind sie aber, wenn sie vorher auf einem Rost abgekühlt sind. 

Einen wunderschönen guten Morgen und Start in den Tag,

Bussi Dani







Dienstag, 17. Dezember 2013

Kartoffelbrei – laktosefrei ... aber mit Vanille oder Oliven oder so



Lieber Freundesskreis,


ich liebe Kartoffelbrei alias Erdäpfelpüree. Viele von euch teilen diese Leidenschaft – jedoch nur mit ohne Milch, Sahne oder Butter. Deshalb habe ich oft auf Sojamilch oder sonst wie laktosefreie Milch und Margarine zurückgegriffen. War aber nur das halbe Vergnügen.  

Jetzt habe ich folgendes ausprobiert: Statt Milch habe ich das Püree mit dem Kochwasser der Kartoffeln gestampft und mit 1 bis 2 EL Olivenöl verfeinert. Das gibt ihm eine ganz besonders feine Note. Salz und etwas geriebene Muskatnuss dazu – perfekt. Ein paar frische Frühlingszwiebeln dazu ...

Außerdem habe ich meine letzte Stampferei dazu genutzt, das Grundrezept unten abzuwandeln und verschiedenste Geschmacksvarianten – und ihre Kombination zu einigen Speisen – auszuprobieren. Das Ergebnis war höchst spannend - und soll nun mit euch geteilt werden:


Laktosefreies, veganes Kartoffelpüree – das Grundrezept

  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 3 El Olivenöl (ganz toll schmeckt es auch mit Trüffelöl oder dem nussigen Arganöl)
  • Salz, Muskatnuss
Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser ca. 20 bis 25 Minuten kochen, bis sie weich sind. Kartoffel abgießen, das Kochwasser jedoch in einer Schüssel auffangen. Kartoffeln zerstampfen und mit circa 200 ml des Kochwassers (kann je nach Konsistenzwunsch auch mehr oder weniger sein) und dem Olivenöl zu einem glatten Brei verrühren. Mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken.

Tonkabohnenkartoffelpüree

Perfekt zu: Fisch
So wird's gemacht:
Einfach ein oder zwei Tonkabohnen mit einer feinen Küchenreibe in das Püree hobeln. Ersatzweise kann man auch das Mark einer Vanilleschote dazugeben.

Olivenkartoffelpüree

Perfekt zu: Lamm und Kalbsbraten
So wird's gemacht:
1 Zehe Knoblauch pressen und unter das Püree geben. 100 g schwarze, entkernte Oliven grob hacken und ebenfalls unterrühren.


Zimt-Basilikum-Chili-Kartoffelpüree 

Perfekt zu: Thunfischsteaks
So wird's gemacht:
Von ca. sechs Stielen die Basilikumblätter abzupfen, in feine Streifen schneiden und unter das Püree heben. Stiele des Basilikums fein hacken und mit 1 EL Olivenöl, 1/2 TL Zimt und etwas rotem Chili aus der Mühle kurz in einem Topf anschwitzen und ebenfalls unter das Püree geben.

Apfel-Speck-Kartoffelbrei

Perfekt zu: Gänse- und Entenbraten mit RotkrautSo wird's gemacht: 150 g Speck fein würfeln und in einer Pfanne in Butter, Magarine oder aber – als Laktosegeplagter – in Olivenöl ausbraten. Zwei säuerliche Äpfel schälen, vierteln, entkernen und dann in feine Würfel schneiden. Zum Speck dazugeben und glasig dünsten. Unten den Kartoffelbrei heben und mit Majoranblättchen würzen. 

Eier-Kaviar-Kartoffelpüree

Perfekt zu: im AlleingangSo wird's gemacht: 3 Eier hartkochen, schälen und fein hacken. 1 weiße Zwiebel schälen und ebenfalls fein hacken. Zusammen mit schwarzem oder rotem Kaviar (ca. 200 g) unter das Püree mischen. Wer es sich ernährungstechnisch und kalorienmäßig erlauben kann, verfeinert das ganze mit ein paar Esslöffeln Crème fraîche.


Parmesan-Zitronen-Pinienkern-Kartoffelpüree

Perfekt zu: im Alleingang
So wird's gemacht: Saft aus zwei ungespritzten Zitronen auspressen. Von einer halben Zitrone zudem die Schale mit einer Reibe oder einem Zestenschäler abreiben. Saft und Zesten/Abrieb mit 3 El Olivenöl und 150 g Parmesan (gerieben – alten Parmesan können ja viele Lactoseintolerante essen) vermengen und in einem Topf soweit erhitzen, bis der Käse geschmolzen ist. 100 g Pinienkerne in einem Mörser grob zerstoßen und zur Käse-Zitronen-Mischung geben. Mit etwas heißem Kochwasser von den Kartoffeln zu einer glatten Paste vermengen. Unter das Püree mischen. Blätter von einem Bund breitblättriger Petersilie zupfen, ein paar für die Deko zur Seite legen. Den Rest in grobe Streifen schneiden und ebenfalls unter das heiße Püree mischen.
  

Spargel-Kartoffelpüree

Perfekt zu: grünem Spargel, Schinken oder Kalbsschnitzel
So wird's gemacht: 700 g grünen Spargel im unteren Drittel schälen, die Enden abschneiden. Stangen halbieren. Den unteren Teil in 1 cm große Stücke schneiden. Den oberen Teil beiseite legen.
Kartoffeln für das Püree zusammen mit den Spargelstücken kochen. Inzwischen die oberen Hälften der Stangen in Salzwasser garen. Spargelspitzen abschneiden, die verbliebenen Stücke klein schneiden. Die gekochten Kartoffeln und Spargelstiele abgießen und wie oben erklärt zu einem Püree verarbeiten. Die kleingeschnittenen Spargelstücken unter die Kartoffeln heben. Die verbliebenen Spargelspitzen vor dem Servieren drauflegen und – wenn erlaubt – mit etwas Parmesan bestreuen.

Buntes Kartoffelpüree

Perfekt zu: Buletten, Köfte, faschierten Laiberln oder wie ihr Hackfleischklopse auch immer nenntSo wird's gemacht:
Für rotes Püree: kleingewürfelte Tomaten unter das Püree mengen und 1 EL Tomatenmark oder Ketchup für (noch mehr) Farbe einrühren
Für grünes Püree: gedünsteten Spinat hacken und zum Püree zufügen
Für oranges Püree: mit pürierten Karotten vermischen




Ich werde übrigens fleißig weiterexperimentieren und pürieren. Mal sehen, welche Geschmacksrichtungen mir sonst noch einfallen. Kokossnussmilch und Curry könnten was sein ...




Alles Liebe, Dani






Freitag, 22. November 2013

Getrüffelte Pasta – soooo cremig, soooo ohne Sahne




Liebe Pastaliebhaber im Freundesskreis


dieses Rezept ist für euch. Ich habe es aus Apulien mitgebracht, wo Favabohnen (auch Sau-, Puff-, Feld-, Pferde- oder Ackerbohnen genannt) nicht nur – wie bei uns und dann leider auch viel zu selten – im Frühling frisch auf den Teller kommen. In dieser Region ist man die dicken Bohnen das ganze Jahr über, denn man macht aus den getrockneten Hülsenfrüchten ein köstliches Püree, das so cremig ist, dass man auf Sahne, Schmand und Co gerne verzichtet. Was euch, liebe Laktoseintolerante und Milcheiweißallergiker, sicher auch freut.


Getrocknete Favabohnen kann man zum Beispiel in türkischen Supermärkten kaufen. Sie werden dort als TÜM BAKLA verkauft. Sie sind reich an Eiweiß, Kalzium, Eisen und Balaststoffen.

2004 wurde die "Retro-Dicke" übrigens zum "Gemüse des Jahres" erkoren. Ihr habt da also einen echten Star auf dem Teller ;-)



Pasta mit Favabohnen und Trüffel


Zutaten für 4 Portionen:


  • 500 g Pasta (am besten welche, die "saugt", sprich ab Linguine-Stärke aufwärts)
  • 250 g getrocknete Favabohnen
  • 1 Kartoffel (mittlere Größe)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine rote, milde Zwiebel
  • frischer schwarzer Trüffel


Zubereitung:


  • Die Bohnen am Vorabend in Wasser einweichen.
  • Am nächsten Tag die Kartoffel schälen, in mittelgroße Würfel schneiden. Bohnen und Kartoffelwürfel in kaltem Wasser aufsetzen. Das Wasser sollte das Gemüse knapp bedecken. Das Wasser nicht salzen, dies würde nämlich die Kochzeit verlängern.
  • Etwa 45–60 Minuten kochen lassen, bis die Bohnen und die Kartoffelwürfel weich sind.
  • Währenddessen den Knoblauch und die Zwiebel abziehen und fein hacken. Die Bohnen mit Salz und Pfeffer, dem Knoblauch, der feingehackten Zwiebel und 4 EL Olivenöl nach Geschmack würzen.
  • Unter häufigem Rühren auf kleiner Flamme weiterkochen, bis die Bohnen und Kartoffeln zerfallen. Dies dauert eine weitere halbe Stunde. Zerdrückt die Bohnen etwas mit dem Kochlöffel, um den Prozess zu beschleunigen.
  • Das Mus durch ein feines Sieb streichen. Das fertige Mus sollte die Konsistenz von dünnem Kartoffelpüree haben.
  • Das Wasser für die Pasta mit etwas Salz zum Kochen bringen.Pasta kochen, bis sie al dente ist. Beim Abgießen ca. 200 ml des Kochwassers "retten", sprich auffangen und beiseite stellen.
  • Pasta zurück in den Topf geben und das Favabohnenmus unterheben.So lange von dem heißen Kochwasser zugeben, bis das Mus sich schön saucenartig cremig um die Nudeln legt.
  • Vor dem Servieren den schwarzen Trüffel großzügig drüberhobeln.Wer mag und darf, kann noch Pecorino darüberstreuen.
  • Statt mit den Trüffelscheibchen kann man das Ganze auch mit einen großzügigen Portion frischer breitblättriger Petersilie oder Basilikum servieren.
  • Übrigens: Das Mus hält sich im Kühlschrank zwei, drei Tage problemlos. Man kann also auch beide Varianten ausprobieren, wenn man die doppelte Menge macht ;-) Außerdem verrate ich euch demnächst, was man mit dem Mus noch so alles Leckeres anstellen kann.

    Bis dahin ein dickes Bussi

Freitag, 15. November 2013

Gemüse-Frittata aus dem Ofen



 




Liebster Freundesskreis

 

nachdem ihr so fleißig jene Posts lest, die "eine gute Figur machen", hier ein schlankes, gesundes Rezept, das noch dazu gaaaaanz lange satt macht - und natürlich herrlichst schmeckt: eine Gemüse-Frittata.

Die Frittata ist eine Art italienisches Omelette und quasi die Antwort der Italiener auf die spanische Tortilla. Sie wird als Hauptgericht serviert oder dient in kleinen Stücken als Häppchen zum Aperitif. Auch ein Buffet oder Picknick bereichert sie, denn sie schmeckt auch kalt noch köstlich.

Die Italiener nutzen die Frittata gern zu Resteverwertung und schnippeln so ungefähr alles rein, was weg muss – vom Schinken über Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte bis hin zu übrig gebliebener Pasta (Sauce inklusive). Ich esse die Gemüsevariante besonders gern, weil sie herrlich frisch schmeckt. Gut geeignet für eine Frittata sind vor allem solche Sorten, die nicht allzu lange garen müssen. Pilze, Tomaten, Spinat oder Zucchini passen sehr gut. Je nachdem, welches Gemüse ihr gerade da habt, sollten ihr es eventuell zuvor kurz andünsten oder -braten, damit es nicht mehr zu viel Biss hat.

Klassischerweise wird Frittata in einer Pfanne zubereitet. Ich mag aber die Variante aus dem Ofen, die kann man viel besser portionieren und servieren. Und man kann die Frittata dann auch in einer netten Kuchenform backen und zum Beispiel gleich mit raus zum Picknick nehmen.

Wenn ich Gäste habe, serviere ich Frittata gern als Vorspeise. Und auch da greifeich auf den Ofen zurück. Ich fülle die Ei-Masse dann einfach in hübsche ofenfeste Suppenteller (für jeden Gast natürlich einen eigenen). So kann ich sie heiß und schick servieren.



Gemüse-Frittata aus dem Suppenteller



Zutaten für 4 Portionen:


    • 1 kg Gemüse nach Belieben (etwa Karotten, Erbsen, Paprika, Mais, Zucchini, Aubergine, Rucola, Sellerie, Kartoffeln, Tomaten, Brokkoli, Rote Bete, Spinat, Pilze ...)
    • 4 Eier
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 2 EL Olivenöl
    • Salz
    • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
    • Chili aus der Mühle
    • 100 ml Mineralwasser, prickelnd
    • eine Handvoll Basilikumblätter
    • 1 Zweiglein Majoran, Rosmarin oder Tymian (je nachdem, was im Gewürzschank oder Kräuergarten ist)
    • etwas Butter zum Einfetten der Teller


      Zubereitung:

      • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
      • Das Gemüse waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden.
      • Knoblauch und Zwiebel abziehen und fein hacken.
      • Das Öl in einem Topf erhitzen und das vorbereitete Gemüse und den Knoblauch darin kurz andünsten.
      • Tipp: Weil Rote Bete kräftig färbt, eventuell extra dünsten
      • Mit Salz, Pfeffern, Chili und Kräutern (bis auf den Basilikum) würzen.
      • Eier und Mineralwasser kurz verschlagen – mit dem Handrührgerät oder einem Scheebesen.
      • Ofenfeste Teller mit Butter ausstreichen.
      • Das Gemüse auf die Teller verteilen (Gewürzstängel entfernen) und die Eimischung darübergießen.
      • Im Ofen etwa 25 Minuten backen, die Teller dann mit Backpapier abdecken und weitere 25 Minuten backen, bis die Frittata richtig stockt.
      • Mit Basilikumblättern garniert heiß oder kalt servieren.
      • Dazu passt ein frischer Salat (für die Säure).




        Bussi, Dani




      Dienstag, 12. November 2013

      Wer braucht schon Knoblauch?!





      Lieber Freundesskreis,

      da einige unter euch vehemente Knoblauchverweigerer sind – sei es aus gesundheitlichen oder geruchstechnischen Gründen – habe ich mir im Frühjahr folgende Alternative überlegt, damit der Rest der Runde nicht auf diese feine Würze verzichten muss. Die Lösung ist grün, salzig, hat ein feines Aroma und nennt sich: Bärlauchsalz. Ihr findet es ab sofort in den kleinen, grünen Schälchen mit Deckel auf meinem Sideboard im Esszimmer ...

      Und weil ich jetzt schon weiß, dass zumindest die A., G. und K. und der S. sowieso nach dem Rezept fragen werden, poste ich es jetzt und hier - obwohl die Bärlauchzeit natürlich schon längst vorbei ist. Aber die Zeit fliegt ja.

      Bärlauchsalz

      Zutaten für 1 kg:
      • 1kg Salz (Sorte nach eigener Vorliebe)
      • 1 Bund Bärlauch
      • 1 EL frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
      • 1/2 EL frisch gemahlener, roter Chili
      • 1 Zwiebel

      Zubereitung: 

      • Den frischen Bärlauch gründlich waschen und auf einem Küchenkrepp einige Minuten trocken lassen.
      • Die Zwiebel schälen und grob zerkleinern. 
      • Bärlauch und Zwiebelstücke mit dem Pfeffer und dem Chili in einem Standmixer fein pürieren. 
      • Das grüne Püree mit Salz vermengen. 
      • Mischung 24 Stunden ziehen lassen.
      • Das Salz auf ein Backblech geben und im Ofen mit leicht geöffneter Backofentür (Holzlöffel dazwischenklemmen) bei ca. 50 °C und unter zwischenzeitlichem Wenden trocknen lassen.
      • Salz nach dem Trocknen durch ein grobes Sieb streifen, falls es nicht streufähig sein sollte.
      • Bewahrt das Salz dunkel auf, dann hält es sich gut und bewahrt auch seine tolle, grüne Farbe. 

      Guten Appetit!  

      Montag, 21. Oktober 2013

      Guten-Morgen-Kipferl mit Pinienkernen

       

      Guten Morgen, Ihr Süßen


      für alle, die es morgens gerne süß haben, aber leider kein Gluten oder keine Laktose/Milcheiweiß vertragen, hätte ich da eine Idee. Geht auch ganz schnell, länger als eine halbe Stunde braucht die Zubereitung meiner Guten-Morgen-Kipferl nämlich nicht. Und sie schmecken herrlich zum Kaffee. 
      Pinienkerne enthalten viel Vitamin B1, außerdem Niacin, früher bekannt unter der Bezeichnung Vitamin B3. Niacin ist an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt, hat eine antioxidative Wirkung und ist wichtig für die Regenerierung von Haut, Muskeln, Nerven und DNA.
      Pinienkerne sind nicht ganz billig, da ihre Gewinnung recht aufwändig ist. So lassen sich Pinien nicht im Plantagenanbau kultivieren und die Pinienkerne werden von Hand in den bis zu 30 Meter hohen Bäumen in wildwachsenden Pinienwäldern geerntet. Mittlerweile gibt es auch preiswertere Pinienkerne aus Asien zu kaufen. Im Vergleich zu den süd- europäischen sind sie jedoch weniger aromatisch und haben einen höheren Fettgehalt. Man erkennt sie an ihrer dreieckigen Form und ihrer braunen Spitze. Sie stammen von einer anderen Pinienart ab und enthalten höchstens halb so viel Eiweiß und Mineralstoffe wie die Pinienkerne aus Südeuropa.



      Guten-Morgen-Kipferl mit Pinienkernen


      Zutaten für ca. 60 kleine Kipferl

      • 250 g gemahlene Haselnüsse
      • 225 g Puderzucker
      • 1 Päckchen Vanillezucker
      • Abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (ca. 1 TL)
      • 4 Eiweiß
      • 75 g Pinienkerne, gehackt
      • 1 1/2 EL Puderzucker zum Bestreuen
      • 1 Eiweiß zum Bestreichen

        Zubereitung:

      • Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
      • Die vier Eiweiß zu sehr steifen Schnee schlagen.
      • Nüsse mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale mischen. 
      • Nuss-Zucker-Mischung unter den Eischnee heben.
      • Masse in einer beschichteten Pfanne unter Rühren bei niedriger Temperatur auf die Hälfte einköcheln. 
      • Etwas abkühlen lassen. 
      • Zu Rollen von 1 cm Durchmesser formen.
      • Rollen in 5 cm lange Stücke schneiden, diese zu Hörnchen formen. 
      • Auf ein Blech mit Backpapier setzen, mit Eiweiß bestreichen und mit Pinienkernen bestreuen. 
      • Im vorgeheizten Ofenr bei ca. 12 Minuten backen. 
      • Kipferl abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.


      Habt einen guten Tag im Freundes(s)kreis, Bussi Dani
























































      Mittwoch, 25. September 2013

      Käpt'n Blaubeerkuchen










      Liebster Freundesskreis,

       

      gestern musste es mal wieder schnell gehen - die Schlussproduktion, und Druckmaschinen warten ja leider nicht ... Also habe ich ganz zur Feier des Tages (siehe Post von gestern) nur ganz schnell einen Blaubeerkuchen gebacken. Das Ergebnis kann aber natürlich gaaaaaanz langsam genossen werden, falls ihr das schafft ;-) Leider ist das Rezept  jedenfalls in der hier beschriebenen Form nichts für Veganer. Laktoseintolerante, Milcheiweiß- und Eiallergiker oder Gluten-Feinde. Euch lade ich dann halt beim nächsten Mal ein ...

      Dafür kommt der Kuchen all jenen entgegen, die besondere emotionale "Bedürfnesse" haben. Blaubeeren enthalten nämlich Anthocyane. Und die hemmen wiederum Enzyme, die für den Abbau wichtiger Botenstoffe verantwortlich sind - wie die Glücksbringer Dopamin und Serotonin. Das macht nicht nur das Hirn leistungsfähiger, sondern hellt auch die Stimmung auf. Außerdem beugen die kleinen Blauen auch Krankheiten vor wie Depressionen und Parkinson.


      Zutaten: 

      • Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche
      • 1 Packung Blätterteig aus dem Tiefkühlregal
      • 1 großes Ei
      • 2 EL Kristallzucker
      • 125 g Cream Cheese oder Crème fraîche
      • 125 g Schlagobers
      • Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone
      • 6 EL Feinzucker
      • 2 Schälchen Blaubeeren




      Zubereitung: 

      • Backofen auf 200 °C vorheizen.
      • Arbeitsfläche leicht bemehlen. 
      • Den Blätterteig zu einem Rechteck ausrollen - ca. 25 x 30 cm.
      • Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech platzieren. 
      • Mit der Messerspitze (ca. 1 cm vom Rand nach innen) einen tiefe Linie ziehen, aber ohne bis ganz auf das Blech durchzuschneiden.  
      • Das Ei aufschlagen und in einer kleinen Schüssel verquirlen. 
      • Den Randbereich mit dem flüssigen Ei einpinseln und mit dem Kristallzucker bestreuen.
      • In den Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen. Der Teig sollte golden und aufgegangen sein. 
      • Aus dem Ofen nehmen. Den Rand nochmal mit einem Messer nachziehen und alles, was innerhalb dieses Randes liegt, etwas nach unten zusammendrücken. 
      • Blätterteig bis auf Raumtemperatur runterkühlen lassen (dauert ca. 20 Minuten). 
      • In der Zwischenzeit den Frischkäse mit einem Handrührgerät schön cremig rühren. 
      • Sahne, Zitronenschale und 5 EL vom Feinzucker unterrühren. 
      • Masse mit einem Esslöffel schön glatt auf dem Blätterteig verstreichen.
      • Blaubeeren auf dem Küchen verteilen und den verbliebenen EL Zucker drüberstreuen.
      • Mit einem Minzeblättchen garniert servieren.

      Schönen Kaffeeklatsch, Bussi Dani






      Dienstag, 3. September 2013

      Tabouleh-Wrap






       

      Liebe Tabouleh/Tabuli-Fans,

      I some much love this lebanese dish. Also habe ich mal darüber nachgedacht, was man mit diesem köstlichen "Salat" noch so alles anstellen kann. Und weil ich finde, dass die schönen und leckeren Dinge des Lebens auch eine schicke Verpackung verdienen, habe ich meinen Tabouleh in Tortillas eingewickelt. Voilà: ein sommerfrischer Wrap, lactosefrei und vegan.


      Danis Tabouleh


      Zutaten für 4 Portionen:

      • 200 g Bulgur
      • 650 ml Gemüsebrühe (Instant, bitte die Zusatzstoffeliste genau lesen)
      • 1 Bund breitblättrige Petersilie
      • 1 Bund Koriander oder Minze (wenn man keinen Koriander mag)
      • 1 Knoblauchzehe
      • Saft zweier Zitronen (unbehandelt) 
      • 5 EL Olivenöl
      • 3 große Tomaten (bitte nicht aus dem Kühlschrank)
      • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
      • 1 Gurke
      • 1 rote Paprika
      • Meersalz
      • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
      • Chili aus der Mühle
      • Wer's verträgt: 1/2 Feta
      • (Auch lecker: gebratene Champigonstreifen im Salat)


      Zubereitung:

      • Bulgur in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen. 
      • Bulgur mit der Gemüsebrühe in einen Topf geben.
      • Etwa sechs Minuten bei kleiner Hitze und ohne Deckel kochen lassen, der Bulgur solte noch schön knackig sein.
      • In der Zwischennzeit Petersilie und Koriander (oder Minze) abspülen, trocken schütteln und fein hacken. 
      • Bulgur durch ein feines Sieb abgießen, abtropfen lassen und dabei die überschüssige Flüssigkeit mit einem Esslöffel auspressen. 
      • Knoblauch schälen und fein würfeln.
      • Zitronensaft, Öl und Knoblauch verrühren. 
      • Soße, Bulgur und die gehackten Kräuter gut mischen und etwa eine Stunde durchziehen lassen.
      • Tomaten, Lauchzwiebeln, Gurke und Paprika putzen, abspülen und fein würfeln. 
      • Gemüse unter den Bulgur mischen.
      • Wer's verträgt, den Feta klein würfeln und ebenfalls untermischen.
      • Mit Salz, Chili und Pfeffer würzig abschmecken. 


      Damit wäre Danis Tabouleh fertig. Schmeckt jetzt schon himmlisch, daher schnell wegstellen, sonst bleibt für die Wraps nichts mehr übrig ;-)


      Tabuleh-Wraps


      Zutaten für 4 Portionen/2 Wraps pro Person:
      • 8 Tortillas
      • ca. 200 g Humus
      • 8 Falafel
      • 1 Beutel Salat (Ruccola oder eine andere Mischung, je nach Geschmack)
      • 2 Avocados
      • Tabouleh aus dem obigen Rezept

      Zubereitung:

      • Avocado schläen, halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch in schmale Streifen schneiden.
      • Salat, wenn nötig putzen, waschen und gut abtropfen lassen.
      • Tortillas ca. 5 Minuten in den auf 80 °C vorgeheizten Ofen legen. 
      • Tortillas auf einem Brett mit je einem oder 2 EL Humus bestreichen
      • Mit Salat, Avocadostreifen und Tabouleh in der Mitte belegen.
      • Den Wrap von unten und den Seiten zur Mitte einklappen.
      • Servieren.

      Guten Appetit!


      Alles Liebe, Dani










      Samstag, 10. August 2013

      Mit Sonnenschirm, Charme und Melone

      Ihr Lieben,


      so, das perfekte Sommergericht ist gekürt: Wassermelonen-Pudding. Habe ich mal auf Sizilien gegessen, wo man ihn freilich "Gelo di miluni" nennt. Ist lecker, leicht, schnell zuzubereiten (wenn man die Kühlzeit nicht berechnet) und liefert dem Körper, was er braucht. 


      Zutaten (für 4 Portionen)

       

      1 mittelgroße Wassermelone
      150 g Zucker
      70 g Stärke (z.B. Mondamin)
      1 TL Zimt
      1 Prise Nelkenpulver
      2 EL geröstete Pistazienkerne, gehackt
      1 EL dunkle Schokostreusel (sollen dann wie Melonenkerne aussehen)


      Zubereitung


      1. Wassermelone in Stücke schneiden, die Kerne entfernen.
      2. Fruchtfleisch im Standmixer pürieren.
      3. 1 Liter des Pürees abmessen.
      4. Stärke mit etwas Melonensaft glattrühren und mit dem übrigen Saft sowie dem Zucker, Zimt- und Nelkenpulver in einem Topf zum Kochen bringen.
      5. Zwei bis drei Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.
      6. Auf eine große oder vier bis sechs kleine Puddingförmchen verteilen (Kaffeetassen gehen auch).
      7. Im Kühlschrank einige Stunden fest werden lassen.
      8. Stürzen und vor dem Servieren mit den Pistazienkernen und der Schoko bestreuen.
      9. Wer mag, kann auch etwas Olivenöl darüber geben.



      Soweit das Original.


      Mein Tipp: Gebt die "Puddingmasse" nicht in Förmchen, sondern in Gläser (dann erspart man sich das Stürzen, das mnachmal ja auch schiefgeht). Und weil ich Mandel so gerne habe und Vanille auch, nehme ich statt des Zimtes von oben das Mark einer Vanillestange. Die Pistazien ersetze ich durch gehackte Mandeln. Und statt dunkler nehme ich weiße Schokolade. Dekor zum Mitessen: Ein Zweigchen Tymian.

       



      Bon Appetito!





      Alle Wetter!

      Liebster Freundeskreiss


      lasst uns übers Wetter sprechen.


      Nein, mir sind nicht die Themen ausgegangen. Im Gegenteil. Wetterfühligkeit und Ernährung IST ein Thema. Und es betrifft viel mehr Menschen als man glauben möchte. Sie wissen es bloß (noch) nicht. Aber wenn sie es heute noch nicht mitbekommen haben, da die Temperaturen in 24 Stunden um 18 Grad abgestürzt sind, dann werden sie es sicher morgen merken. Denn da – das behauptet jedenfalls meine Wetter-App – geht's wieder um 10 rauf.

      Aber genug der Wettervorhersage. Was ich euch eigentlich mitteilen will: Wer unterdieser Form des "Klimawandels" leidet, ist keineswegs überempfindlich, sondern hat nur einen Draht zu seinem Body. Je extremer der Wetterwechsel, desto belastender ist er nämlich für den Körper. Der Organismus muss sich wechselnden Temperaturen und Luftdruckschwankungen ständig anpassen – das ist Schwerstarbeit. Und mitunter mault dann der Körper, sprich: Er reagiert mit Kreislauf-Problemen, Kopfschmerzen, Mattigkeit und schlechter Stimmung. Wer noch dazu bereits eine Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat oder an Diabetes, Rheuma oder Asthma erkrankt ist, der leidet besonders.


      Erste Hilfe aus der Küche

      + Viel Trinken: Bitte keinen Alkohol, auch wenn die Terrasse und Straßenlokale dazu einladen. Denn das belastet den Organismus zusätzlich. Stattdessen mindestens 1,5 Liter Wasser, ungesüßte Tees oder Fruchtsaftschorlen (für euch Ösis: g'sprizte Säfte) trinken.

      + Leichte Kost: Auf fettes und blähendes Essen solltet Ihr verzichten, weil es den Organismus zu sehr beschäftigt. Stattdessen sollten leichte Gerichte wie Salat, Antipasti, Humus oder überhaupt fast alles, was die Mittelmeerküche so anbietet, auf dem Speiseplan stehen.

      + Ausgewogener Mix: Damit der Körper seinen Job bestmöglich machen kann, muss man ihm all das liefern, was er braucht, um zu funktionieren: Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Heißt: Viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, mäßig tierische Lebensmitten wie Fleisch und Eiern sowie wenig Öl und Fett.


      Die besten Lebensmittel bei Hitze

      1. Joghurt
      Belastet nicht, wirkt antibakteriell und stabilisiert die Darmflora. Das beugt Reisedurchfall und Harnwegsentzündungen vor. Am besten nehmt Ihr Naturjoghurt und schnippelt euer Lieblingsobst rein.

      2. Wassermelone
      Wassermelone besteht zu 90% aus Wasser und ist damit ein idealer Durstlöscher. In den restlichen 10% verstecken sich jede Menge Vitamine und Mineralstoffe – auch in den Kernen! Die Frucht enthält vor allem Vitamin A, das die Haut vor Austrocknung schützt.

      3. Tomaten
      Die rote Frucht besteht ebenfalls zu 90% aus Wasser. Sie liefert auch jede Menge Kalium, was gut für die Muskeln ist. 100 Gramm Tomaten mit einem Schuss Pflanzenöl genossen, erhöhen den hauteigenen Lichtschutz übrigens auf Faktor 2 bis 4.

      4. Blattsalate
      Enthalten besonders viel Folsäure und die ist im Sommer Mangelware weil sie durch Hitzeeinwirkung verstärkt abgebaut wird. Folsäure wird vor allem für das Zellwachstum und die Hautelastizität gebraucht.

      5. Nektarinen
      Bei Hitze schwitzen wir ordentlich, um nicht zu überhitzen. Um das körpereigene Kühlsystem zu unterstützen, solltet ihr Obst und Gemüse mit besonders viel Vitamin C verspeisen. Top-Lieferant: Nektarinen. Sie enthalten zudem noch große Mengen an Salizylsäure. Die hilft gegen Entzündungen, wie sie z.B. beim Sonnenbrand entstehen.

      6. Sesamöl
      Bei der Hitze sind viele schnell gereizt oder ausgepowert. Sesamöl wirkt dem entgegen. Seine Lignane sorgen für starke Nerven und wirken gegen Stress.

      7. Fisch
      Ist ein guter Lieferant von Omega-3-Fettsäuren. Die beugen Verstimmungen und Kopfschmerzen vor. Studien belegen, dass Menschen, die häufig Fisch essen, weniger Depressionen haben. In Ländern, in denen Fisch häufig auf der Speisekarte steht, gibt es auch weniger Nervenärzte. Tatsache!

      8. Dunkle Schokolade
      Hilft gegen Bluthochdruck. Denn dunkle Schokolade enthält sehr viel Flavonoide. Die senken den Blutdruck, entspannen die Gefäße und halten das Blut flüssig. Eine halbe Tafel enthält ähnlich viel von diesen Vitalstoffen wie 15 Gläser O-Saft! Halt!!!! 25 Gramm täglich, gern aus dem Kühlschrank,  reichen völlig. 


      Ich werde gleich mal meinen Rezeptfundus durchforsten und euch dann was posten, das euch wetterwechselfest macht.



      Bussi, Dani








      Donnerstag, 1. August 2013

      Katerfrühstück ist fertig!


      Zubereitung:

      • Apfelstücke, Zucker, Sultaninen, Wasser und Gewürze in einen Stieltopf geben, Deckel drauf und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
      • Topfdeckel abnehmen und die Äpfel, die nun breiig sein sollten und auseinanderfallen, mit einem Holzlöffel umrühren.
      • Weiterrühren bis eine Apfelsoße entsteht. Achtung: Sie sollte sie eine gewisse Körnigkeit behalten, damit sie nicht zu Püree wird.
      • Die Soße auf sehr geringer Flamme warm halten, während ihr den Haferbrei zubereitet.
      • Haferflocken, Milch und Kardamomkapseln in einen zweiten Stieltopf geben und langsam zum kochen bringen.
      • Etwa 6 Minuten köcheln lassen, bis das Porridge eine cremige Konsistenz annimmt und die Haferflocken weich sind.
      • Butter in die Apfelsoße geben und so lange umrühren, bis sie geschmolzen ist.
      • Die Hälfte der Apfelsoße in den Brei löffeln und gut umrühren.
      • Den Brei in Schalen gießen und auf jede Schale einen Löffel Apfelsoße geben.
      • Vor dem Servieren braunen Zucker (oder Zimtzucker oder Honig) darübergeben.
      • Achtumng: Anissterne und Kardamom nicht mitessen!

        Tipp:

        Lecker dazu sind frische Beeren (etwa Blaubeeren) und/oder - wer es verträgt - Wal- oder Pecannüsse.


        Enjoy your (hopefully) migrainefree Day! Hugs, Dani




      Montag, 22. Juli 2013

      Da haben wir den Papayasalat










      Ihr Lieben,

       

      eigentlich ist dieser Papayasalat (korrekt "Som Tam" genannt) ja für Pinky – von wegen "Enzyme helfen gegen Blutergüsse", siehe vorangegangenen Post. Aber ich bin mir sicher, dass ihr ihn auch lieben werdet. Und außerdem ist er ja quasi soetwas wie ein Beitrag zur Hausapotheke. Denn selbst, wenn das Papain in ihm sich nur sehr begrenzt zur Wirksamkeit entfaltet, die Vitamine C und A sowie die darin enthaltenen Ballaststoffe tun ganz sicher gut.

      Das Rezept habe ich von meiner Vietnamreise mitgebracht. Eigentlich ist Som Tam eine Thai-Spezialität. Doch der Salat ist so lecker, dass er sich mittlerweile in ganz Südostasien durchgesesetzt hat. Wer ihn probiert, weiß warum.
      Da Vietnamesen selten Zutaten abwiegen, sondern sozusagen in "Reisschälchen" messen, gebe ich das Rezept auch genauso weiter. Ist gar nicht so unpraktisch, man spart sich die Küchenwaage.   


      Som Tam ohne Tamtam 


      Zutaten für vier Portionen als Vorspeise:
      • 1 grüne Papaya (wenn nicht im Supermarkt so im Asiashop zu finden)
      • 1/2 Reisschüssel geröstete Erdnüsse 
      • 2 Reisschüsseln Sojabohnensprossen
      • 2 Tomaten, in dünne Streifen geschnitten 
      • 1 halbe Gurke, geschält und in etwa streichholzgroße Streifen geschnitten
      • 3 Frühlingszwiebeln, in etwa streichholzgroße Streifen geschnitten
      • 1 Büschel frischen Koriander 
      • 1 rote Chili, entkernt und in feine Ringe geschnitten
      • wer's nicht vegetarisch haben möchte, kann noch ein paar gekochte Garnelen oder eine Handvoll getrocknete Minishrimps (aus dem Asia-Laden) dazugeben. Auch lecker im Salat sind kurz angebratene Schweinefiletstreifen.

      Für das Dressing:
      • 2 EL Fischsauce (im Asia-Laden), ersatzweise oder für Veggies geht auch Sojasaue
      • 2 EL Sonnenblumen- oder Sesamöl
      • 3 EL Limettensaft
      • 1/2 EL Honig (am besten einen milden wie Akazienhonig)
      • etwas schwarzen Pfeffer aus der Mühle
      • Chiliflocken aus der Mühle

      Zubereitung:
      • Die Dressing-Zutaten in einer Tasse miteinander gut verrühren. 
      • Nach persönlichem Belieben abschmecken. Wer's schärfer will, nimmt etwas mehr Chili. Honig liefert Süße, der Limettensaft Säure, die Fisch- oder Sojasauce sorgt fürs Salz.
      • Die grüne Papaya mit einem scharfen Messer oder Früchteschäler schälen. 
      • Papaya halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. 
      • Mit einem Kartoffelschäler oder Zestenreißer feine Streifen von der Papaya runterschneiden. In eine große Schüssel geben. Wer geschickt ist, bekommt die dünnen Stifte auch via Messer hin.
      • Tomaten, Zwiebeln, Gurke, Chiliringe, Sojabohnen, Korianderblätter und Schrimps dazugeben. 
      • Mit dem Dressing übergießen und gut durchmischen. 
      • Erdnüsse in ein Plastiksackerl geben, auf ein Küchentusch legen und mit einer Pfanne vorsichtig draufhauen, damit sie in kleinere Stücke zerbröseln. 
      • 3/4 der Nüsse unter den Salat mengen.
      • Mit dem Rest wird der Salat kurz vor dem Servieren garniert.

      Tipp: 
      Der Salat lässt sich auch prima am Vortag vorbereiten. Er hält sich gut im Kühlschrank. Dafür wie im Rezept oben vorgehen. Das Dressing und die Nüsse kommen aber erst kurz vor dem Servieren zum Salat.  



      Guten Appetit, Ihr Lieben.





      Donnerstag, 18. Juli 2013

      Kalte Melonensuppe für heiße Tage



      Guten Morgen liebster Freundesskreis,


      stehen euch Sinn und Appetit bei diesem Wetter auch eher nach leichter Küche? Dann hätte ich da zwei Rezepte für euch – schön kühlend und pro Portion unter 100 Kalorien. Außerdem sind die beiden Melonensuppen-Varianten beide frei von allen Top-Allergenen und vegan.

      Ein Beitrag zu eurem unnützes Wissen: Melonen gehören übrigens zu den Kürbisgewächsen und sind deshalb – streng botanisch gesehen – Gemüse.

      Ein Beitrag zu eurem nützlichen Wissen: Wie ihr erkennt, ob eine frische Wassermelone schön reif ist? Die Farbe der Schale lässt darauf keinen Rückschluss zu. Deshalb: Draufklopfen! Reife Früchte haben einen dumpfen, vollen Ton abgeben, unreife klingen hohl und nur sehr leise. Wenn ihr die Melone schon halbiert oder geviertelt kauft, sollte ihr darauf achten, dass das Fruchtfleisch noch gleichmäßig gefärbt und saftig ist.

      Eine ganze Wassermelone hält sich bis zu drei Wochen im Kühlschrank, eine aufgeschnittene etwa drei Tage, wenn man sie mit Klarsicht-Folie überzieht. ABER: Einer amerikanischen Untersuchung zufolge, wächst in Melonen bei Zimmertemperatur der Anteil an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, während er im Kühlschrank gleich bleibt oder gar sinkt. Deshalb lieber immer frisch kaufen und gleich verzehren, bzw. verarbeiten. Und wenn gelagert werden muss, dann bei Zimmertemperatur (eine ganze Melone hält das schon ein paar Tage aus).



      Melonensuppe mit Schwipps 


       Zutaten für 4 Portionen:
      • frischer Ingwer (ca. 2 cm Stück)
      • 1 EL brauner Zucker
      • 1 unbehandelte Limette
      • 4 Kaffetassen voll mit gewürfelter und entkernter Wassermelone  
      • zwei Stängel frische Minze
      • 1/4 Liter Sekt, trocken (Antialkis können auch Mineralwasser nehmen)


      Zubereitung: 
      • Den Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden. 
      • In einer kleinen beschichten Pfanne Ingwer, Zucker und die Zesten der Limetten bei mittelerer Hitze ca. 3 Minuten anschwitzen.  
      • Den Saft der Limette zugeben und einkochen lassen, bis keine Flüssigkeit mehr da ist.
      • Mixtur in einen Standmixer geben, Wassermelone und Minze dazugeben. Pürieren bis eine glattes Püree entsteht.
      • In eine Suppenschüssel geben und mit dem Sekt oder Mineralwasser aufgießen. 
      • Vor dem Servieren ca. 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
      • Die in kleinen Suppenschüsseln angerichtete Suppe mit einem Minzeblatt garnieren.



        Tipp:
        Nach eleganter wird das Gericht, wenn ihr die ferttige Suppe in zwei gleichgroße Portionen aufteilt. Die eine kommt in einer Plastikschale für drei Stunde in den Gefrierschrank, wo sie zu einem Granité gefriert. Die andere Hälfte wandert in den Kühlschrank. Vor dem Servieren kratzt ihr mit einer Gabel Granité in vier Suppenschälchen und giesst sie dann mit Suppe auf. Mit einem Minzeblatt garnieren und sofort servieren. 





      Wassermelonen-Blaubeer-Gazpacho


       
      Zutaten für 4 Portionen: 

      • 5 Kaffeetassen voll mit Wassermelone, entkernt und gewürfelt
      • 2 Packungenfrische Blaubeeren
      • 1 mittelgroße Gurke, geschält, entkernt und in Würfel geschnitten
      • 1 reife Avocado, geschält, entkernt und in Streifen geschnitten
      • 4 EL Rotweinessig
      • 1 Bund Basilikum, gehackt (oder Koriander, wer mag)
      • 1/2 rote Zwiebel, gehackt
      • 1/2 gelbe Paprika, entkernt und fein gewürfelt
      • Salz
      • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
      • Chili aus der Mühle oder Tabasco
      • etwas Rosmarin für die Deko

       
      Zubereitung:
      • 3/4 der Wassermelone, die Blaubeeren, die Hälfte der Gurke, die Avocado und den Essig in einen Standmixer geben. Mixen, bis ein glattes Püree entsteht.
      • Basilikum, Zwiebel und Paprika dazugeben und nochmal ganz kurz aufmixen. Es sollen noch feine Stücke vorhanden sein.
      • Püree in eine Suppenschüssel füllen.
      • Verbliebene Gurke und Wassermelone unterrühren. 
      • Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.
      • Für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
      • Vor dem Servieren mit einer Gurkenscheibe und einem Zweiglein Rosmarin oder Basilikum- bzw. Korianderblättern dekorieren.




      Keep cool,
      alles Liebe, eure Dani







      Montag, 8. Juli 2013

      Holy Bowly – süß trifft herb

       

       

      Liebste Freundesskreisler,

       

      das Schöne an den meisten alkoholische Getränken ist ja, dass fast jede(r) von euch sie veträgt. Zumindest in Maßen ;-) Also gibt es am Samstag Bowle, genauer gesagt eine Erdbeer-Nektarinen-Bowle. "Die Bowle erfreute sich vor allem während der 1950er bis 1970er Jahre großer Beliebtheit als Partygetränk" sagt Wikipedia. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Rezept auch 2013 noch gut ankommt. Deshalb werde ich das untenstehende Rezept mal verdoppeln ...  


      Erdbeer-Nektarinen-Bowle 



      Zutaten für 10 Gläser:

      • 150 g Erdbeeren
      • 4 Nektarinen (möglichst vollreif)
      • 5 Stängel Minze oder Basilikum
      • 4 EL brauner Rohrzucker
      • 75 ml Wodka
      • 200 ml Aperol (ein schöner, herber Kontrast zu den süßen Früchten)
      • 500 ml Tonic Water (aus dem Kühlschrank)
      • 1 Flasche Sekt (bitte schön trocken und kalt!)
      • Eiswürfel

      Zubereitung:

      • Erdbeeren waschen, den Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden.
      •  Nektarinen waschen, halbieren, entsteinen und in dünne Spalten schneiden. 
      • Minze- oder Basilikumblätter von den Stängeln zupfen und mit dem Zucker in einem Mörser zerdrücken. 
      • Zucker-Kräuter-Mischung in das Bowlegefäß geben.
      • Erdbeere und Nekrarinen dazugeben.
      • Mit dem Wodka und Aperol auffüllen.
      • Bowleschüssel für mindestens zwei Stunden, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank stellen. 
      • Kurz vor dem Servieren mit dem kalten Tonic und Sekt auffüllen. 
      • Ein paar Eiswürfel in die Bowle geben.
      • Den Rand der Bowleschüssel mit ein, zwei Stängeln Basilikum oder Minze dekorieren und den Drink sofort servieren.


      Prost, Ihr Süßen! Bis Samstag.




      Sonntag, 7. Juli 2013

      Vegane, lactosefreie Spaghetti Carbonara










      Liebe M., lieber S.


      seit du, M., Veganerin bist, und du S. keine Laktose (mehr) verträgst, habe ich nach einem Weg gesucht, euch glücklich zu machen. Denn ich weiß ja, wie sehr ihr Spaghetti Carbonara liebt. Ich habe also mal ein bisschen rumgetüffelt. Und das ist dabei herausgekommen: 

      Zutaten für 2 Portionen  – reicht für ca. 250 g Spaghetti (ungekocht):

      •  100 g weißes Mandelmus
      •  1/4 Liter Wasser
      • 1/2 Bund breitblättrige Petersilie
      • 160 g Räuchertofu
      • 1 große Zwiebel 
      • 1 Knoblauchzehe
      • 5 EL Olivenöl
      • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
      • 1 TL Zitronensaft
      • Meersalz
      • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
      • ein paar Chilifäden

      Zubereitung:

      • Mandelmus und Wasser mithilfe eines Schneebesens zu einer Paste verrühren. 
      • Die Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und diese dann die Blätter in feine Streifen schneiden.
      • Tofu in kleine Würfel schneiden. 
      • Zwiebel und Knoblauch schälen, beides fein hacken. 
      • Etwas Olivenöl (ca. 2 EL) in einer Pfanne erhitzen. Räuchertofu darin ca. drei Minuten anbraten. 
      • Zwiebelwürfel zugeben und mitbraten, bis sie leicht glasig sind.
      • Mandelmus-Mix, Zitronenschale, Zitronensaft und Petersilie dazugeben. 
      • Mit Salz, Chili und Pfeffer würzen. 
      • Sauce kurz aufkochen lassen, dann dickt sie schön cremig ein.

      Extra-Tipp: Spaghetti Zuchinara.

      Ihr könnt statt der Spaghetti (glutenfrei oder nicht) auch Zucchini-Nudeln zur Carbonara servieren. Dafür fünf Zucchini (ca. 1 kg) waschen und mit einem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden. Mit 2 EL Olivenöl und etwas Meersalz mischen, vorsichtig unter die heiße Soße heben und 1 Minute darin erhitzen – nicht länger, sonst sind Zucchinara nicht mehr al dente.


      Guten Appetit, ihr Süßen!

      Dienstag, 11. Juni 2013

      Cooles Doppel

      Tomaten-Fenchel-Salat

      Frei von: allen Top-Allergenen und Gluten

       Zutaten für 4–6 Portionen:

      • 1/2 kg bunte Tomaten (nicht aus em Kühlschrank)
      • 1 Knolle Fenchel, in feine Streifen geschnitten
      • 1 Hand voll Ruccola
      • je 2 Esslöffel Dill, Schnittlauch, breitblättrige Petersilie (alles fein gehackt)
      • 60 ml Gemüsebrühe (bitte auf die Inhaltsstoffe schauen)
      • 1 Esslöffel Essig
      • 2 Esslöffel Olivenöl
      • Salz
      • Pfeffer aus der Mühle
      Zubereitung: 
      • Zutaten für das Dressing in einer Tasse mit einer Gabel gut verquirlen. Beiseite stellen.
      • Tomaten und Fenchel auf einer Platte drapieren.
      • Mit dem Dressing übergießen und servieren.


      Perfekt dazu: Tomaten-Basilikum-Granita (ebenfalls allergen- und glutenfrei).


      Zutaten für 4–6 Portionen:
      • 750 g Tomaten, klein gewürfelt
      • 1 Esslöffel Zucker
      • SAlz
      • Pfeffer
      • 1 Esslöffel Reisweinessig
      • Basilikumblätter, in feine Streifen geschnitten
      Zubereitung: 
      • Alle Zutaten bis auf den Basilikum in einer Schüssel mischen und im Standmixer pürieren.
      • Durch ein feines Sieb streichen, um Kerne und Co zu entfernen.
      • Basilikum unterrühren.
      • Mischung in ein Gefriersackerl geben und einfrieren für eine Stunde.
      • Tüte aufschneiden, Granita in eine Schüssel geben und mit einer Gabel in kleine Stückchen erteilen, bis sie aussieht wie roter Schnee. 
      • Schnell mit ein paar Basilikumblättern garnieren und in gekühlten Sektgläsern sevieren.

      Montag, 3. Juni 2013

      Grüner wird's nicht

      Gazpacho für L.
       
      Frei von: allen Top-Allergenen und Gluten

      Zutaten für 4 Portionen: 
      • 400 g frischer Spinat, leicht gedämpft
      • 2 Hand voll Ruccola
      • 1 Gurke, entkernt und gewürfelt
      • 4 kleine, weiße Zwiebeln, klein gewürfelt
      • 2 Bündel frische, breitblättrige Petersilie
      • 2 Zehnen Knoblauch, fein gehackt
      • 725 ml Gemüsebrühe (bitte die Inhaltsstoffeliste lesen)
      • Saft einer Zitrone
      • Meersalz
      • Pfeffer aus der Mühle 
      • Chili aus der Mühle
      Zubereitung:
      • Die Hälfte der gewürfelten Gurken beiseite stellen
      • Den Rest der Zutaten im Standmixer pürieren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. 
      • In eine Glasschüssel füllen und zwei Stunden im Kühlschrank kaltstellen.
      • Die Suppentassen vor dem Servieren ca. eine halbe Stunde kühlstellen.
      • Gazpacho vor dem Servieren mit den restlichen Gurkenwürfeln und ein paar Blättchen frischer Kräuter oder essbaren Blüten garnieren.
      • Für alle Laktose-Toleranten gibt's noch einen Schuss Buttermilch oder einen Klacks Créme Fraîche obendrauf.
      • Dazu gibt es – je nach Veträglichkeit – im Ofen geröstete Brotscheiben.

      Freitag, 17. Mai 2013

      Eiszeit!

      Guten Morgen,

      ja, es gibt inzwischen viele Hersteller, die vegane und/oder lactosefreie Eiscreme produzieren. Aber hey, wozu habe ich denn die Eismaschine angeschafft?! Also habe ich mich auf die Suche nach einem Basisrezept gemacht, das frei ist von den "Big Eight", sprich den acht Top-Allergenen wie z.B. Milch und Ei. Und das lässt sich – je nach Geschmackswunsch – durch das Zufügen einiger Zutaten herrlich abwandeln.

      Das Eiscreme-Basisrezept 

       

      Zutaten für 4 grooooße Portionen:

      • 125 g Zucker 
      • 125 ml Wasser
      • 800 ml Kokosnuss-Creme
        (Kokosnussmilch geht auch, aber dan wird das Eis nicht so schön cremig)
        Achtung: Manche Hersteller setzen der Kokosnuss-Creme sodium caseinate zu, das ist dann nichts für Laktose-Intolerante.

      Zubereitung:

      • Wasser und Zucker bei mittlerer Hitze in einer Pfanne aufkochen, bis die Mischung Blasen wirft und etwas karamellhellbraun wird. In den Kühlschrank stellen, bis die Masse abgekühlt ist.
      • Kokosnuss-Creme unterrühren.
      • In die Eismaschine füllen und den Anweisungen des Herstellers folgen.
      • Wenn das Ergebnis noch zu weich ist, die Masse für eine Stunde in den Gefrierschrank stellen.

      Unterschiedliche Geschmacksrichtungen

      Vanille:
      Bei Schritt 1 des Basisrezeptes noch das Mark einer Vanilleschote zufügen.

      Schokolade:
      Bei Schritt 1 des Basisrezeptes noch 60 g Kakaopulver zufügen.

      Pina Colada: Bei Schritt 2 des Basisrezeptes den Saft von zwei kleinen Limetten zufügen.
      Nach dem Kühldurchlauf in der Maschine 60 g Kokosnussflocken und 120 g gewürfelte und gut abgetropfte Ananas zugeben. 


      Mango: 
      Bei Schritt 2 des Basisrezeptes 120 g gewürfelte Mango dazugeben. 

      Malaga:
      Bei Schritt 1 des Basisrezeptes einen TL Rumaroma zugeben.
      120 ml Wasser, eine 1/2 Tasse Rosinen und einen TL Rumaroma in einer Pfanne erhitzen und einkochen lassen. Rosine durch ein Sieb abgießen.
      Wenn die Masse in der Eismaschine fertig ist, die Rumrosinen drunterrühren.

      Andere:
      Bei Schritt 2 des Basisrezeptes könnt ihr natürlich auch alle anderen Früchte (keingewürfelt oder noch besser im Standmixer zu Fruchtmark püriert), die ihr gerne mögt (und essen dürft!) unterrühren. I so love Heidelbeeren!
      Auch gut: Wenn ihr keine frischen Früchte habt,  nehmt ihr einfach ein paar Esslöffel Marmelade. Probiert selbst aus, wie viel es braucht, damit's euch schmeckt. Manche Marmeladen sind ja süßer und intensiver als andere.


      Ice, Ice ihr Babys!