Montag, 22. Juli 2013

Da haben wir den Papayasalat










Ihr Lieben,

 

eigentlich ist dieser Papayasalat (korrekt "Som Tam" genannt) ja für Pinky – von wegen "Enzyme helfen gegen Blutergüsse", siehe vorangegangenen Post. Aber ich bin mir sicher, dass ihr ihn auch lieben werdet. Und außerdem ist er ja quasi soetwas wie ein Beitrag zur Hausapotheke. Denn selbst, wenn das Papain in ihm sich nur sehr begrenzt zur Wirksamkeit entfaltet, die Vitamine C und A sowie die darin enthaltenen Ballaststoffe tun ganz sicher gut.

Das Rezept habe ich von meiner Vietnamreise mitgebracht. Eigentlich ist Som Tam eine Thai-Spezialität. Doch der Salat ist so lecker, dass er sich mittlerweile in ganz Südostasien durchgesesetzt hat. Wer ihn probiert, weiß warum.
Da Vietnamesen selten Zutaten abwiegen, sondern sozusagen in "Reisschälchen" messen, gebe ich das Rezept auch genauso weiter. Ist gar nicht so unpraktisch, man spart sich die Küchenwaage.   


Som Tam ohne Tamtam 


Zutaten für vier Portionen als Vorspeise:
  • 1 grüne Papaya (wenn nicht im Supermarkt so im Asiashop zu finden)
  • 1/2 Reisschüssel geröstete Erdnüsse 
  • 2 Reisschüsseln Sojabohnensprossen
  • 2 Tomaten, in dünne Streifen geschnitten 
  • 1 halbe Gurke, geschält und in etwa streichholzgroße Streifen geschnitten
  • 3 Frühlingszwiebeln, in etwa streichholzgroße Streifen geschnitten
  • 1 Büschel frischen Koriander 
  • 1 rote Chili, entkernt und in feine Ringe geschnitten
  • wer's nicht vegetarisch haben möchte, kann noch ein paar gekochte Garnelen oder eine Handvoll getrocknete Minishrimps (aus dem Asia-Laden) dazugeben. Auch lecker im Salat sind kurz angebratene Schweinefiletstreifen.

Für das Dressing:
  • 2 EL Fischsauce (im Asia-Laden), ersatzweise oder für Veggies geht auch Sojasaue
  • 2 EL Sonnenblumen- oder Sesamöl
  • 3 EL Limettensaft
  • 1/2 EL Honig (am besten einen milden wie Akazienhonig)
  • etwas schwarzen Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken aus der Mühle

Zubereitung:
  • Die Dressing-Zutaten in einer Tasse miteinander gut verrühren. 
  • Nach persönlichem Belieben abschmecken. Wer's schärfer will, nimmt etwas mehr Chili. Honig liefert Süße, der Limettensaft Säure, die Fisch- oder Sojasauce sorgt fürs Salz.
  • Die grüne Papaya mit einem scharfen Messer oder Früchteschäler schälen. 
  • Papaya halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. 
  • Mit einem Kartoffelschäler oder Zestenreißer feine Streifen von der Papaya runterschneiden. In eine große Schüssel geben. Wer geschickt ist, bekommt die dünnen Stifte auch via Messer hin.
  • Tomaten, Zwiebeln, Gurke, Chiliringe, Sojabohnen, Korianderblätter und Schrimps dazugeben. 
  • Mit dem Dressing übergießen und gut durchmischen. 
  • Erdnüsse in ein Plastiksackerl geben, auf ein Küchentusch legen und mit einer Pfanne vorsichtig draufhauen, damit sie in kleinere Stücke zerbröseln. 
  • 3/4 der Nüsse unter den Salat mengen.
  • Mit dem Rest wird der Salat kurz vor dem Servieren garniert.

Tipp: 
Der Salat lässt sich auch prima am Vortag vorbereiten. Er hält sich gut im Kühlschrank. Dafür wie im Rezept oben vorgehen. Das Dressing und die Nüsse kommen aber erst kurz vor dem Servieren zum Salat.  



Guten Appetit, Ihr Lieben.





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