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Freitag, 8. November 2013

Wassermann und Fische – die "allergischsten" Sternzeichen

Liebe Sternzeichengläubige im Freundesskreis,

ja, ich gebe zu, ich hab's nicht so mit eurem Horoskopkram. Muss wohl daran liegen, dass ich a) ein skeptischer Schütze bin ;-) und mich b) jetzt schon länger mit Human Design (mehr dazu auch in diesem Blog) beschäftige, das für mich einfach viel plausiblere Antworten darauf liefert, warum 7 Milliarden Menschen die Welt auf 7 Milliarden unterschiedliche Arten sehen.  
 
Weil aber auch ich mich nicht gänzlich statistischen Zahlen zu Sternzeichen verschließen kann – zumal, wenn sie über 30 Jahre hinweg erhoben wurden –, sie zudem wissenschaftlich einsichtig begründet werden und die Thematik für diesen Blog nun einmal interessant ist, möchte ich euch hier einiges darüber Mitteilen, was euer Sternzeichen darüber verrät, wie es gesundheitlich um euch steht.

Also: "Viele Untersuchungen belegen mittlerweile, dass saisonale Umwelteinflüsse, etwa steigende Infektionsgefahren und sinkende Nahrungsqualität in den Monaten vor und nach der Geburt eines Menschen, Auswirkungen auf dessen Verfassung im reiferen Alter haben können. Im Mutterleib und kurz nach der Geburt werden offenbar viele Weichen für den späteren Lebensweg gestellt. So konnten Genetiker nachweisen, dass zum Beispiel Umweltstress zu molekularen Veränderungen an Genen führen kann. Solche Veränderungen entscheiden später darüber, ob und wie stark ein Gen aktiv wird. Zwar sind die Effekte der individuellen Lebensweise – Ernährung, Genussmittelkonsum, Sport, Bildungsniveau – wahrscheinlich viel stärker. Doch der Geburtsmonat hat einen messbaren Einfluss darauf, was jeder Einzelne vom Leben zu erwarten hat." (Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/statistik-statt-sternzeichen-was-der-geburtsmonat-ueber-ihr-leben-verraet-a-500134.html)

 

 

Hier nun kurz das Wichtigste für euch zusammengefasst:


Geburtsmonat Dezember / Januar, Sternzeichen Schütze / Steinbock / Wassermann:
Langes Leben, aber anfällig für Schizophrenie und manische Depressionen


Grund:Der australische Mediziner John McGrath vom Queensland Centre for Mental Health Research macht als mögliche Ursache einen Mangel an Sonnenlicht in der Schwangerschaft aus. Je weniger ultraviolette Strahlung auf sie einwirke, desto weniger Vitamin D entstehe in der Haut der Mutter – ein Stoff, der die Entwicklung des Fötus-Gehirns mitsteuert.

Geburtsmonat Februar / März, Sternzeichen Wassermann / Fische / Widder:
Vorsicht Heuschnupfen


Grund: Eine Geburt wenige Monate vor der jeweiligen Flugsaison einer Pollenart erhöht das Risiko, auf diese Art später allergisch zu reagieren, lautet zusammengefasst das Ergebnis von acht Studien, die in den vergangenen 30 Jahren zu diesem Thema veröffentlicht worden sind. Die häufigsten Formen von Heuschnupfen werden von Gräser- und Birkenpollen ausgelöst. Eine Theorie besagt, dass das unreife Immunsystem eines Säuglings bei starkem Pollenflug überreagieren und sich diese Reaktion auch später im Leben zeigen kann.

Geburtsmonat April / Mai, Sternzeichen Widder / Stier / Zwillinge:
Atemwegs- und Lungenerkrankungen, Gemütsleiden sowie Multiple Sklerose drohen


Grund: Eine mögliche Erklärung für die größere Anfälligkeit sehen Forscher in der erhöhten Gefahr für im Frühjahr und Sommer geborene Kinder, sich nach den ersten besonders behüteten Lebensmonaten im Herbst eine Virusinfektion der oberen Atemwege und in der Folge eine Bronchitis oder Lungenentzündung einzufangen. Frühkindliche Infektionskrankheiten der unteren Luftwege gelten als Faktoren, die chronische Lungenkrankheiten in späteren Lebensjahren begünstigen.
Auch spätere Gemütsleiden, Depressionen und Alkoholismus soll eine Geburt im April oder Mai leicht begünstigen. Darüber hinaus leben Mai-Geborene mit einem erhöhten Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken. Welche Umwelt-Faktoren kurz vor oder kurz nach der Geburt dafür verantwortlich sein könnten, ist nicht geklärt.

Geburtsmonat Juni / Juli, Sternzeichen Zwillinge / Krebs / Löwe:
Geringe Lebenserwartung durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Diabetes


Grund: Die größere Anfälligkeit für die häufigsten Todesursachen – mit Ausnahme von Krebs – erklären Wissenschaftler mit der Barker-Hypothese: Der britische Epidemiologe David Barker hatte in den 80er Jahren festgestellt, dass besonders viele Menschen im Alter an Herzerkrankungen starben, die um die Jahrhundertwende in arme Verhältnisse mit winterlicher Mangelernährung hineingeboren waren, und kam zu dem Ergebnis, dass ein niedriges Geburtsgewicht ein erhöhtes Infarktrisiko im Alter bedeute. Bei Juni- und Juli-Geborenen liegen die frühen Phasen der Schwangerschaft im Winter. Obwohl die Ernährungsqualität heute in den Industrieländern auf der Nordhalbkugel kaum noch jahreszeitlichen Einflüssen unterliegt, finden Forscher vereinzelt weiterhin saisonale Schwankungen der durchschnittlichen Geburtsgewichte.

Geburtsmonat August / September, Sternzeichen Löwe / Jungfrau / Waage: 
Der Feind heißt Hausstaubmilbe

Grund: Weil Babys zwischen August und Oktober wenige Monate vor der kältesten Jahreszeit zur Welt kommen, die sie vornehmlich im Haus verbringen, haben sie ähnlich den im Februar und März geborenen Pollenallergikern einen natürlichen Feind: die Hausstaubmilbe. Zu diesem Schluss kommen koreanische Mediziner um Young-Yull Koh von der Seoul National University in einer Studie an 1642 betroffenen Kindern zwischen zehn bis 16 Jahren. Zwischen August und Oktober sei die Belastung durch Hausstaubmilben in Haushalten im Großraum Seoul besonders hoch, stellen Young und seine Kollegen fest. Es ist demnach möglich, dass auch der starke Milbenkontakt in der ersten Zeit unmittelbar nach der Geburt die Anfälligkeit für eine solche Allergie erhöht.

Geburtsmonat Oktober / November, Sternzeichen Waage / Skorpoin / Schütze: 
Ein großes und langes Leben, aber Tierhaarallergien

Grund: Je kälter es draußen wird, desto enger ist auch der Kontakt zu Haustieren. Der niederländische Biochemiker Rob Aalberse von der Universität Amsterdam entdeckte 1992 in einer Untersuchung, dass zwischen Oktober und Januar mehr Hunde- und Katzenhaarallergiker geboren werden als im Durchschnitt der anderen Monate.

Dienstag, 5. November 2013

Daaaaaa ist das drin?!?!

Liebste Freunde,

wie ihr sehen könnt, mache ich mir wirklich Gedanken um eure Gesundheit. Aber alle Versuche, euch mit allergie- und sonstwie-freien Menüs gesund zu beglücken, sind natürlich vergebens, wenn ihr dann in meinem Badezimmer zur falschen Handcreme greift ... oder so. Ich werde natürlich in Zukunft beim Einkauf darauf achten, dass ich auch in Sachen Kosmetik und Co on the safe side bin. Aber wenn ihr euch nach unserem Mahl dann Zuhause mit der falschen Paste die Zähne putzt, kann ich wirklich nichts mehr dafür ;-).

Hier also meine Liste von "Non-Food"-Allergieauslösern, die euch vielleicht auch hilft:
  • Zahnpasta:
    Fast alle herkömmlichen Zahnpasten arbeiten mit Zusatzstoffen auf Sodium-Basis - die sind unbedenklich. Aber es gibt ja inzwischen auch viele "Natur-Produkte" - und in denen stecken oft Fruchtaromen von Erdbeeren und Zitronen. Also bitte, liebe Allergiker, Beipackzetttel lesen!
  • Hand- und Body-Lotions:
    Einige enthalten Milch. Andere "Archais Oil", das aus Erdnüssen hergestellt wird. Auch oft drin stecken Kokosnuss-, Sesam- oder Baumnussöle.Weizenprodukt und Zitrusfrüchte für den Dufte sind auch nicht selten auf der "Zutatenliste". Ja, ihr esst das Zeug nicht. Aber a) nimmt man auch durch die Haut Allergene auf und b) hab ich euch schon öfter dabei beobachtet, dass ihr euch die Finger abgeschleckt ;-)
  • Make-up:
    Lippenstift ist ansich "einer von den Guten" - außer Wachsen und Pigmenten enthalten einige aber auch Weizen und/oder Öle (vor allem Sesamöl) als Emulgatoren. In Foundation steckt oft Soja-Protein, und Pudermake-up und Rouge kann Weizen oder Hafer enthalten.
  • Pillen und Co:
    Yep, es klingt seltsam. Aber das, was euch eigentlich gesund machen soll, kann euch auch krank machen. Leider stehen auf der Liste der Inhaltsstoffe von Medikamenten oft nur die Zutaten, die "aktiv" sind, also Wirkstoffe. Fragt aber mal bei eurem Apotheker nach, ob die Trägerstoffe, die die Tablette zusammenhalten, nicht vielleicht Laktose, Weizen oder Stärke enthalten. Achtung: Wer Schalentiere und Meersfrüchte nicht verträgt, sollte Meds meiden, die Glucosamine enthalten und Kalzium-Supplements, den die werden oft aus Muschelschalen hergestellt.
  • Shampoo, Tönungen und Conditioner
    Mag ja schön machen, ist aber auch ganz schön gefährlich: Viele Haarpflegeprodukte enthalten Weizen(proteine), Zitrusöle und -extrakte, Mandel- und andere Baumnussöle oder Sojaproteine.
  • Kuverts und Briefmarken
    Nicht ablecken! Der Klebestreifen enthält Weizen als Kleber.

    So: Take care und lasst euch nicht von den unüblichen Verdächtigen kleinkriegen! Alles Liebe

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Pinke Pause


Lieber erwerbstätiger Freundesskreis 

die meisten von euch teilen u.a. zwei Abneigungen mit mir: jene gegen Kantinen und die gegen die immergleichen Wurstsemmeln von Billa und Co. Da Büroküchen aber selten dazu einladen, sich dort etwas Anständiges zuzubereiten, muss frau/mann wohl und gar nicht übel den Pausensnack eben von zuhause mitbringen.

Nun ist Tupperware zwar praktisch. Aber das Auge, dass ja bekanntlich mitisst, wird bei diesem Anblick kaum appetitlich angeregt, geschweige denn satt. Also muss mal was her, in dem sich Daheim-Gekochtes und Auswärts-Genossenes stilvoll transportieren und aufbewahrt werden kann.

Und diese Pink Purse für die Pinke Pause ist nun das Ergebnis meiner Recherche. Zugegeben, außer MSO werden das die meisten männlichen Freundesskreisler nicht sehr schick finden. Aber heute sind halt mal die Damen dran.

Ihr findet die Snackbox des niederländischen Designlabels Orange Dutch Design um € 15,95 bei MyDesignCollection.



Viel Spaß im Büro, Bussi

Samstag, 14. September 2013

Human Design und Ernährung(sumgebung)

Ihr Lieben,

wie Ihr wisst, beschäftige ich mich ja auch mit Human Design. Einige von euch haben ja schon eine Chart-Analyse von mir erhalten. Und in ein paar habe ich auch tiefer hineingelesen – und so auch Informationen dazu erhalten, wie, mit was und in welcher Umgebung ihr euch ernähren solltet, um euren Energiehaushalt und euer Immunsystem bestmöglich zu unterstützen.

Nein, man kann Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht aus den Charts herauslesen. Wohl aber, ob ihr generell "empfindlich" seid (ja L., du bist da eine ganz besondere Kandidatin - die Katzenhaarallergie kommt nicht von ungefähr) – nicht nur, was Speisen angeht, sondern auch das Ambiente. Einige werden sicher schon einmal festgestellt haben, dass Licht oder Farben ihr Wohlbefinden, ja vielleicht sogar ihren Appetit oder ihr Sättigungsgefühl beeinflussen. Andere haben vielleicht sogar bemerkt, dass es ihnen besonders gut (oder auch schlecht) schmeckt, wenn sie neben bestimmten Personen sitzen. Tja, die Aura ...

Auch für die "Ungläubigen" und "Noch nicht Überzeugten" unter euch wird es sicher einsichtig sein, dass einem die Lust am Essen vergeht, wenn man mit Menschen am Tisch sitzt, die man nicht mag oder deren Manieren einem im Wortsinn aufstoßen. Subtiler beeinflusst uns aber auch ihre Stimmung. Haben sie Freude am Essen, kann sich das auf uns übertragen. Sind sie hingegen des Genusses nicht fähig, beschränkt das auch unsere Genussfähigkeit (gilt ganz besonders für Menschen mit offenem Emotionszentrum).

Wie auch immer: Ich werde jedenfalls in Zukunft bei der Zusammenstellung der Menüs und der Freundesskreise auch auf eure Chart(un)verträglichkeiten achten. Mir macht das Spaß – und euch wird es gar nicht auffallen. Und wenn doch, dann nur positiv ;-)

Wer auch immer noch Lust hat, bei diesem Experiment teilzunehmen: Schickt mir eure Geburtsdaten (Datum, Ort und vor allem die möglichst minutengenaue Uhrzeit).

Alles Liebe, Dani



PS: Der Chart unten ist übrigens mein eigener. Was man daraus in puncto Kochen, Essen, Genuss und Ernährung ablesen kann? Gaaaaanz viiiieeeeel:
  • Ich habe eine 1/3-Profil:

    Das erklärt, weshalb ich von mir selbst noch immer behaupte, dass ich nicht koche, sondern Essen zubereite - und mich auch ungern an Rezepte halte, sondern lieber neuer erfinde. Menschen mit einem 1/3-Profil sind nämlich "Trial & Error"-Typen. Sie müssen alles selbst ausprobieren, bevor sie glauben können, "das etwas so ist". Sie sind ziemlich resistent gegenüber Ratschlägen. Dafür können sie dann, wenn sie ihre Erfahrungen gemacht haben, auch wirklich mit Fug und Recht behaupten, dass sie "es wissen". Vielleicht daer dieser Blog ;-)
  • Vom Ernährungstyp her bin ich ein "Kalt-Esser:

    Und tatsächlich geht es mir am besten, wenn ich kühle(nde) Nahrungsmittel zu mir nehme. Ist also kein Zufall, dass die ersten beiden Rezepte, die ich hier im Blog gepostet habe, ausgerechnet ein Salat und eine Gazpacho sind – wobei ich wirklich keine Sekunde darüber nachgedacht habe ...
    Schon als Kind hasste ich übrigens Heißgetränke. Das ist bis heute so. Kein Tee, kein Kaffee. Und als ich mal im Pfadfinderlager war, wäre ich fast verdurstet, weil es dort nur heißen Tee gab (das unabgekochte Wasser aus der Leitung durfte man nicht trinken). 
    Und wenn ich krank bin, dann aber ich immer nur Appetit auf eines: Tomatensalat.
  • Ich bin zudem ein "Berührer":

    Das erklärt, warum ich ungern alleine essen – was sich darin äußerst, dass ich während der Arbeit im Büro nie was esse und auch nur dann frühstücke, wenn mir jemand Gesellschaft leistet. Und warum der Blog hier Freundesskreis heißt, dürfte jetzt dann auch klar sein :-)
  • Ich habe ein offenes Emotionszentrum:

    Ja, mir vergeht der Appetit, wenn Menschen am Tisch laut werden oder streiten. Aber es reicht auch schon, wenn jemand in der Runde sitzt, dem es nicht gut geht – er braucht es nicht mal auszusprechen, ich kann es spüren.
  • Ich bin ein "Generator":

    Habt ihr euch schon mal gefragt, warum ich euch manchmal "rausschmeiße" oder aber einfach ins Bett verschwinde? Ich bin ein Generator, d.h. ich habe pro Tag meine festgelegte Energie zur Verfügung. Ist die aufgebraucht, legt sich der Schalter um, ich knipse mich aus wie eine Lampe. Da könnt ihr noch so oft "Komm schon" sagen und mich mit eurer Energie anstecken wollen – das klappt nicht. Anders als bei dir, liebe L. ;-)

Alles andere erkläre ich jedem, den es interessiert, bald auf einer extra Seite.



Donnerstag, 11. Juli 2013

Heimliche Figurkiller: 2. Chemische Kalorien, die etwa in Kosmetik stecken



Liebster Freundesskreis



aufgrund des regen Interesses an diesem Thema - und weil ich es euch ja versprochen hatte - hier nun die Fortsetzung der beliebten Reihe "Heimliche Figurkiller". Diesmal geht es um so genannte "chemische Kalorien", die z.B. in Kosmetika stecken. Ja, ihr esst eure Bodylotion nicht. Dennoch kann sie euch dick machen. Wie? Verrate ich unten.
 


Figurkiller Nr. 1: Chemische Kalorien

Die meisten Kalorien stecken im Fett? „Weit gefehlt“, sagt Dr. Baillie-Hamilton. „Ein grüner pestizidbelasteter Salat kann weit mehr Schaden an der Bikinifigur anrichten als eine fettreiche biologisch angebaute Avocado.“ Geht es nach ihr, sind es nämlich (auch) die „chemischen Kalorien“, die für unsere Extrakilos verantwortlich sind. Die schottische Ärztin konnte nach langer Forschungsarbeit nachweisen, dass Spuren unterschiedlichster Chemikalien in der Luft, im Wasser, in Nahrungsmitteln oder in Medikamenten sich im Körper ablagern, den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen, das natürliche Sättigungsgefühl außer Kraft setzen und Fett binden. „Und bei einer Hungerkur verschwinden die abgelagerten Chemikalien leider nicht mit dem Fett. Im Gegenteil, sie können sich bei einer Diät besonders gleichmäßig verteilen und binden erneut Fett, sobald die ,normale’ Ernährung wieder aufgenommen wird. Das ist der Jo-Jo-Effekt, der besonders häufig Frauen an Diäten verzweifeln lässt“, sagt Baillie-Hamilton.

Die zusätzliche Gemeinheit: Man muss chemische Kalorien nicht schlucken, um Gewicht zuzulegen. Oft reicht schon Putzen. „In Haushaltsreinigern, Plastikschüsseln oder Kleidung finden sich jede Menge chemische Kalorien. Am schlimmsten ist Kosmetik: Gerade Pflegeprodukte, die wir täglich auftragen und auch noch einmassieren, sind voll von synthetischen Zusatzstoffen.“


Selbstverteidigungsmaßnahmen:

In ihrem Buch „Die Detox Diät“ (Lübbe, € 9,20) hat Dr. Baillie-Hamilton ein 28-Tage-Entgiftungsprogramm zusammengestellt, das dem Körper helfen soll, die belastenden und fettmachenden Chemikalien loszuwerden. Sie empfiehlt zudem, auf biologisch angebaute Lebensmittel umzusteigen und beim Kauf von Haushaltsreinigern, Kleidung und Kosmetik darauf zu achten, dass diese keine oder zumindest möglichst wenig synthetische Stoffe enthalten. „Gerade bei der Hautpflege sollte man sich Naturkosmetik gönnen.“ 


Alles Liebe und viel Spaß beim Ausmisten des Badezimmers ;-)



Mittwoch, 10. Juli 2013

Heimliche Figurkiller: 1. Wohnung – Macht uns unsere Einrichtung dick?



Guten Morgen


ich finde, es wird Zeit für eine neue Rubrik auf Freundesskreis. Einige von euch haben sich ja mehr zum Thema "Einflüsse auf das Essverhalten" gewünscht. Step 1 bei der Umsetzung eures Wunsches: die Identifizierung von Figurkillern.


Der Mörder ist eh immer der BigMac? Nicht doch! Es sind oft nicht einmal die Kalorien Schuld. Wenn es um Verbrechen an der Bikini-Figur geht, sollte man auch mal die unüblichen Verdächtigen überprüfen. Die Body-Lotion zum Beispiel. Oder – wie unten – die eigene Wohnung. In den kommenden Tagen werde ich euch mehr über die heimlichen Serientäter verraten. Und euch auch mitteilen, wie ihr euch in Zukunft erfolgreich selbst verteidigen könnt gegen sie.


Figurkiller Nr. 1: Die Wohnung


„In der Industriegesellschaft ist nicht der Hunger, der uns zum Essen animiert, sondern Außenreize“, hat Dr. Brad Bushman von der Universität von Michigian in Ann Arbor festgestellt. Unser Verlangen kann nach dem Psychologen durch vielerlei Dinge ausgelöst werden, denen wir auch ausgesetzt sind, wenn wir gar nicht das Haus verlassen: die appetitanregenden Rot- und Gelbtöne unserer Einrichtung zum Beispiel. Raumdüfte mit Zitrusnote, die Hunger machen. Die Musik im Up-Beat-Bereich aus der Stereoanlage, die uns schneller essen lässt und daher das natürliche Sättigungsgefühl, das erst nach 20 Minuten einsetzt, untergräbt. Oder dicke Vorhänge, die zu wenig Licht hereinlassen. „Wir haben in einer Studie bewiesen, dass Menschen bei matter Beleuchtung pro Mahlzeit ein Drittel mehr konsumieren“, sagt Josef Kasof von der Universität von Kalifornien, Irvine.



Selbstverteidigungsmaßnahme: 


Zumindest zu Hause brauchen wir uns appetitanregenden Reizen nicht aussetze, sondern können uns das Wissen um sie im Gegenteil zu nutze machen, um den Extrakilos den Kampf anzusagen. Die Küche blau oder grün zu streichen, auf Geschirr und Licht in diesen Tönen umzusteigen dämpft etwa den Hunger – ein Urinstinkt, denn die Farbe Knallblau signalisiert in der Natur: Achtung giftig. Aus den Boxen sollte nur noch kommen, was weniger als 60 Beats pro Minute hat – Klassik zum Beispiel. Die Lampen im Essbereich werden durch Halogen-Strahler ersetzt. Und bei Raumdüften kann man zu appetithemmenden Nuancen wie Eukalyptus, Grünem Apfel, Banane oder Pfefferminz greifen, empfiehlt eine Studie der „Smell and Taste Treatment and Research Foundation“ in Chicago. Dass beugt Heißhungerattacken vor und während einer Diät nimmt man unter Einfluss dieser Düfte auch schneller ab.

Auch gut ist übrigens ein Spiegel neben dem Esstisch. Eine Studie der Universität von Michigan in Ann Arbor hat nämlich gezeigt, dass wir bis zu 30 % weniger Kalorien zu uns nehmen, wenn wir uns selbst beim Essen zuschauen.

Teil 2 coming soon ...



Dienstag, 25. Juni 2013

You're not alone – Allergiker in Hollywood

Ihr Lieben,

was hat M. mit Zooey Deschanel gemeinsam und der P. mit Jessica Simpson? Nein, ich spreche hier nicht von deiner Frisur, lieber P.! Sondern davon, dass du eine VIP-Leidensgenossin hast. Die liebe Jessica darf nämlich genauso wenig wie du bei Käse, Tomaten und Weizen zulangen. Und Zooey Deschanel teilt mit der M. das Schicksal, auf Milchprodukte und Eier verzichten zu müssen.

Wer sonst noch eine V(ery) I(mporatant) P(ausensnackallergie) hat in Hollywood? Verrate ich euch hier. Denn geteiltes Leid mag ja nicht halbes Leid sein. Aber zu wissen, dass auch die Schönen und Reichen nicht davonkommen in Sachen Allergie und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ist doch irgendwie beruhigend, oder?



Drew Barrymore

Knoblauch, Kaffee, Bienenstiche und bestimmte Duftstoffe in Parfums – auf all das reagiert die Schauspielerin überaus empfindlich. Vielleicht kann ja E.T. nach Hause telefonieren und mal fragen, ob es auf seinem Planeten dafür schon eine Lösung gibt.

Kate Middleton alias Catherine, Duchess of Cambridge oder Wills Wife

Die zukünftige Königin Englands hat eine für ihre Kreise denkbar ungünstige Allergie:
Kate reagiert absolut empfindlich auf Pferde! Auch auf Camilla?

Kelis 

Die Sängerin musste schon mal wegen Atemnot ins Spital eingeliefert werden. Schuld daran: ein Chicken Curry. Es enthielt nämlich Erdnüsse. Und die waren keineswegs Peanuts!


Joshua Jackson

Diane Kruger muss beim Kochen vorsichtig sein. Denn ihr Liebster ist allergisch gegen Erdnüsse, die bei ihm einen starken allergischen Schock auslösen können. Ein wenig romantisches Ende für ein Candlelight-Dinner ...

Billy Bob Thornton 

Der Schauspieler hat so viele Tatoos, da braucht er nicht noch zusätzliche Hautverzierungen. Deshalb verzichtt er beim Essen auf Schalentieren, Weizen und Milchprodukte, auf die er mit heftigem Ausschlag reagiert.

Chelsea Clinton

Im weißen Haus wurde glutenfrei gekocht, als Bill Clinton noch President of the United States war. Denn sonst hätte das Oval Office den Beinamen Oral Office wohl dadurch bekommen, dass sich Töchterchen Chelsea darin nach den Mahlzeiten übergeben hätte.

Halle Berry

Im 007-Streifen entstieg sie im orangefarbenen Bikini dem Meer. Eine ihrer Lieblingsfilmszenen. Ansonsten hat sie wenig übrig für alles, was aus dem Salzwasser kommt und eine schicke Schale hat. Denn Halle reagiert auf Grund ihrer Lebensmittelallergie extrem allergisch auf Shrimps und Krebse.

Hugh Grant

Vom Frühling hat der Herzensbrecher die Nase voll. Denn der Schauspieler leidet unter lästigem Heuschnupfen.


Scarlett Johansson

Die Schöne leidet unter Heuschnupfen und einer Weizengrasallergie. Was Kult-Regisseur Woody Allen allerdings nicht daran hinderte, sie während eines Filmdrehs für eine Liebesszene durch ein nasses Weizenfeld zu jagen. Tja, wer berühmt sein will, muss leiden.




 

Dienstag, 18. Juni 2013

Tomaten auf den Augen

Ihr Lieben,

ich fasse es gerade nicht! Da denke ich jahrelang, Dosentomaten wären ein super, wenn nicht gar bessere Alternative zu frischen Paradeisern. Und dann lese ich das: "Certain brands of canned tomatoes contain high-fructose corn syrup, an additive for preservation that is associated with negative health effects and allergies".

Nun gut, auch darauf werde ich in Zukunft achten.

Oder aber meine eigenen geschälten Tomaten herstellen für die Pasta. Ist ja nicht so schwer:
Ein X oben und unten einritzen und die Tomaten für fünf Minuten in kochendes Wasser geben. Nach dem Abkühlen schälen.